Die Menschen lebten so, wie mir erzählt wurde

Bevor ich zum Glauben kam, wollte ich einen Selbstmord begehen. Doch Gott war mir gnädig und 1993 kam ich zum Glauben. Nach etwa 2 – jährigen Suche nach wahrem Christentum kam mir ein Buch über die Erweckung in Südafrika in die Hände. Dieses Buch war für mich ein großer Segen und eine große Hoffnung. Ich wollte unbedingt nach SA fliegen um zu prüfen, ob es auch die Wahrheit war, was in diesem Buch geschrieben stand.

Ich habe mir Gedanken gemacht wie ich nach SA kommen könnte, denn Geld für so eine weite Reise besaß ich nicht. Als meine Frau davon erfuhr, ging sie in ihr Zimmer und betete: „Herr Jesus, du kannst doch Erlo Stegen zu uns nach Russland schicken.“ Und tatsächlich, nach ca. 3 Monaten kam Erlo Stegen mit seinem Team für 10 Tage nach Wolgograg. Diese Stadt war etwa 300 km von uns entfernt. Damals war es die Zeit der Heuernte. Aus diesem Grund dachte ich für nur zwei Tage dorthin zu gehen. Danach wollte ich wieder nach Hause fahren und Heu für den Winter besorgen. Aber als ich dort ankam, verstand ich, dass ich von dort nicht wegfahren kann. Ich war von der Botschaft so gefesselt, dass ich die ganzen 10 Tage dort blieb.

Weil ich früher ein Lügner war, wollte ich wissen, ob diese Menschen auch lügen oder die Wahrheit erzählen. Ich wollte glauben, dass das, was sie sagen Wahrheit ist. Aber ich wusste es nicht.
Nun wollte ich immer noch nach Südafrika reisen, um das zu prüfen, hatte aber kein Geld. Um an das nötige Geld zu kommen, wollte ich meinen Traktor verkaufen. Dies teilte ich Kay Stegen in einem Gespräch mit. Sie antwortete mir, dass ich es nicht tun soll. Ich soll lieber unseren himmlischen Vater um Geld bitten, denn Er hat viel Geld. Ich hörte auf sie und bat Gott um Geld.

Während meines Aufenthalts in Wolgograd hatte ich ein großes Verlangen meine Sünden zu bekennen. Wie bereits berichtet, blieb ich die ganzen 10 Tage in Wolgograd und konnte mein Leben ans Licht bringen.

Seitdem hat es mich ganz gewaltig nach SA gezogen. Im Jahr 2003 bekam ich einen Briefumschlag mit 1000 € mit der Aufschrift „Für die Reise nach Südafrika“.

Im Februar 2003 konnte ich nach SA fliegen. Die Mitarbeiter der Missionsstation waren sehr bemüht um uns Europäern dieses und jenes zu zeigen und uns die Zeit dort abwechslungsreich zu gestalten. Ich wurde hierhin und dorthin gerufen, doch ich wollte nur auf der Missionsstation unter den Mitarbeitern bleiben. Ich sah, dass das, was in dem Buch über die Erweckung in Südafrika stand und wovon in Wolgograd berichtet wurde, wirklich die Wahrheit war. Die Menschen lebten so, wie mir erzählt wurde. Die ganzen 30 Tage, die ich dort auf der Missionsstation sein durfte, verbrachte ich unter Weinen vor Freude, dass es ein echtes, wahrhaftiges und siegreiches Christenleben gibt. Denn nach diesem sehnte sich mein Herz, fand aber nirgends, nur dort auf der Missionsstation. Ich merkte auch, wie nach dem Gebet der Mitarbeiter, welches mit Vollmacht geschah, die Sünde in mir ihre Kraft verlor. Mein Leben veränderte sich in die positive Richtung. Ich konnte fröhlich den Weg, der nun ganz klar vor mir lag, gehen. Ich wusste, was Gott von mir weiterhin erwartete.
Letztes Jahr konnte ich wieder auf die Missionsstation gehen und erlebte das Gleiche.

Heinrich Gideon, 64 Jahre
30.10.2020

Heinrich Gideon

Before I became a believer, I wanted to commit suicide. But God was gracious to me and in 1993 I became a Christian. After about 2 years of searching for true Christianity, I came across a book about the revival in South Africa. This book has been a great blessing to me and has brought me great hope. I really wanted to fly to SA to see whether what was written in this book was the truth.

I thought about how I could get to SA because I didn’t have the money for such a long trip. When my wife found out about this, she went into her room and prayed: “Lord Jesus, you can send Erlo Stegen to us in Russia.” And indeed, after about 3 months, Erlo Stegen and his team came to Volgograg for 10 days. This city was about 300 km away from us. Back then it was the time of haymaking. Because of this, I thought I would just go for two days. After that I wanted to go home and get hay for the winter. But when I got there, I understood that I couldn’t drive away from there. I was so absorbed by the message that I stayed there for the whole 10 days.

Because I used to be a liar, I wanted to know whether these people are also lying or telling the truth. I wanted to believe that what they were saying was truth. But I didn’t know.
Now I still wanted to go to South Africa to test it, but I had no money. To get the money I needed, I wanted to sell my tractor. I shared this with Kay Stegen in a conversation. She replied that I shouldn’t do it. I should rather ask our Heavenly Father for money because He has a lot of money. I listened to her and asked God for money.

During my stay in Volgograd, I had a great desire to confess my sins. As previously reported, I stayed in Volgograd for the whole 10 days and was able to bring my life to light.

Since then I have been drawn to SA in a huge way. In 2003 I received an envelope with 1000 € that said “For the trip to South Africa”.

In February 2003 I was able to fly to SA. The staff of the mission station did their best to take us on outings and to make our time there interesting. I was called here and there, but I just wanted to stay with the co-workers at the mission. I saw that what was in the book about the revival in South Africa and what was reported in Volgograd was really the truth. People lived as I was told. The whole 30 days that I was allowed to be there at the mission station, I spent crying for joy that there is a real, true and victorious Christian life. Because my heart longed for this, but I found it nowhere – only on the mission station. I also noticed how after the prayer of the co-workers, which was done with authority, the sin in me lost its power. My life changed in a positive way. I could happily walk the path that was now clearly in front of me. I knew what God still expected of me.
Last year I was able to go back to the mission station and experienced the same thing.