Das ist Heiliger Boden

Mein Name is Ute Traub. Ich komme aus Süddeutschland. Hatte das Groβe Vorrecht 1988 das erste Mal auf Kwasizabantu zu sein. Durfte in Onkel Erlos Haus mit der Familie und den Schwarzen Geschwistern leben. Dort konnte ich sehen und erleben was Onkel Erlo predigt lebt er. Besonders berührt hat mir auch das Leben seiner Frau, mit welcher Sanftmut sie sprach auch zu den Kindern. Auch wenn sie viel beschäftigt war nahm sie sich Zeit für mich. Nie habe ich gesehen, das ein Unterschied zwischen den verschiedenen Rassen gemacht wurde.

Auch durfte ich dabei sein wie Geschwister zu den Schwarzen (Schule – Gemeinde) gingen um das Evangelium zu predigen. Mir wurde dann immer von einer Mitarbeiterin übersetzt. Stets wurden all Menschen mit Respekt behandelt. In der Zeit dieses Aufenthalts auf Kwasizabantu habe ich persönlich erfahren welche Befreiung es ist meine Sünde einem bevollmächtigten Seelsorger zu sagen. Denn einigen hatten ich zwar schon in Deutschland ans Licht gebracht doch war noch keine echte Befreiung da.

Anfang 2020 bekam ich das große Geschenk des Herrn, nochmal hier sein zu dürfen. Für 10 Monate! In der damals noch Covi freien Zeit konnte ich mit verschiedenen Mitarbeitern und Freunden der Mission ganz besondee Erlebnisse haben. Wobei ich immer wieder von der Liebe und der Hingabe für die Menschen berührt wurde.

Am auffallendsten war für mich, wenn ich die Bibel aufschlag und im Neuen Testament las, kam immer der Gedanke ‘genau so wie es Gottes Wort sagt leben sie hier’. Das ist heiliger Boden. Vieles wurde mir hier durch Gottes Gnade ganz neu offenbart. Diese Menschen leben so wie Gott es möchte. Es werden keine Menschen verherrlicht, sondern der lebendige Gott, in Jesus Christus. Diese selbstlose Hingabe an die Menschen berührt sehr, redet immer wieder zu meinem Herzen.

Durch die Seelsorge kamen in meinem Herzen Dinge hervor die ich jahrzentelang nicht wußte, und mit jeder Sünde die am Licht ist werde es leichter in meinem Herzen. Durch die Elternfreizeit erkannte ich, das ich mich in meinem unbekehrten Zustand oft sehr an meinem Mann versündigt hatte. Er lebt schon viele Jahre nicht mehr sodaß ich mich nicht mehr entschuldigen kann. Doch diese Dinge in die Seelsorge zum Kreuz Jesu zu bringen und durch Jesu Blut Reinigung zu erfahren, macht das Herz leicht. Durfte hier bei verschiedenen Seelsorgerinnen befreiende Gespräche haben. Nie hat jemand gesagt genau so mußt du es Machen, oder mich an sich, als Person gebunden.  Immer wurde ich auf den Herrn geworfen. Auch wurde mir Mut gemacht, nicht aufzugeben als ich sah wie durch und durch mein Herz verdorben ist.

Jahrelang hatte ich im eigenen gekämpft und gemeint ich müßte es schaffen. Doch damit wurde ich zu schanden. Mich dem Herrn völlig auszuliefern, nicht vor Menschen zu leben sondern, vor dem lebendigen Gott in einer persönlichen Beziehung das durfte ich hier ganz neu kennen lernen. Hier bekommen Menschen die Hilfe in einer persönlichen Beziehung Schritt für Schritt mit Jesus Christus zu leben und IHN den Herr sein zu lassen. Ich danke dem lebendigen Gott in Jesus Christus für die kostbare Zeit die ich hier erleben konnte. Sie zählt zu den wertvollsten in meinem Leben. Auch in den besonderen Covid Zeiten mit vielen Herausforderungen ist diese Hingabe an Jesus Christus und den Nächsten zu sehen.

Danke an alle Menschen denen ich hier begegnen durfte. Besonderes auch an Onkel Erlo, die Familien und Mitarbeiter.
Danke, dass ihr durch echte Nachfolge zeigt wie Christen leben sollten die Gott lieben!

Unser Herr Jesus Christus segne euch alle reichlich!

Ute Traub

My name is Ute Traub. I come from southern Germany. I had the great privilege of being on Kwasizabantu for the first time in 1988. I could live in Uncle Erlo’s house with his family and African brethren. There I could see and experience that Uncle Erlo lives what he preaches. I was particularly moved by his wife’s life and with what gentleness she spoke to the children. Even when she was busy, she took time for me. I never saw any distinction made between different races. I could also accompany some brothers and sisters as they went to schools, congregations to preach the gospel. There was always a co-worker that translated for me. Everyone was always treated with respect. During my stay at Kwasizabantu I personally experienced what deliverance it brings to confess my sins to a counsellor. Some things I had already brought to the light in Germany, but there had still been no real deliverance.

At the beginning of 2020 I received a great gift from the Lord to be here again – for 10 months! During the Covid-free time, I was able to have very special experiences with various co-workers and friends on the Mission where I was struck again and again by the love and devotion they have for others.

The most striking thing for me was when I opened the Bible and read in the New Testament, the same thought came to me repeatedly, “They live just as it is written in God’s Word.” This is holy ground. By God’s grace much has been revealed to me anew, here on KwaSizabantu Mission. These people live the way God wants them to live. No people are glorified except the living God, in Jesus Christ. This selfless devotion to people is touching and speaks to me again and again.

Through counselling, things in my heart surfaced which I had not known about for decades, and with every sin that I exposed my heart became lighter. During the parents’ conference I realised that in my unconverted state I had often sinned against my husband. He passed away many years ago, so I cannot apologise anymore, but by bringing these things to the cross through counselling, and experiencing purification through Jesus’ blood, my heart is made lighter. I was able to have many liberating conversations with various counsellors on the Mission. Nobody ever told me exactly what to do or made me dependent on them. I was always cast upon the Lord and encouraged not to give up when I saw how depraved my heart was.

For years I had fought on my own, thinking I would manage. But this only brought me disgrace. I have learned to surrender myself to the Lord completely, not to live in front of people but in front of the living God, in a personal relationship with Him. This I learned on the Mission in a new way. Here people are helped to develop a personal relationship with Jesus Christ and to walk with Him step by step, allowing HIM to be Lord of their lives.

I thank the living God in Jesus Christ for the precious time I was able to experience here. It was one of the most valuable times in my life. Especially during this Covid time, which brought many challenges, the dedication to Jesus Christ and one’s neighbor could be seen at KwaSizabantu.

Thank you to all the people I was able to meet here. Special thanks to Uncle Erlo, the families and co-workers.
Thank you for demonstrating, through your lives, how Christians who love the Lord should live.

May our Lord Jesus Christ bless you all abundantly!